Nachwort von Walter Jacobs
Neue Arbeitsblätter

Heide Kowalzik

Presseberichte
Wendenfreunde verabschieden sich von "Pater Jan" Zum Vergrößern bitte anklicken.
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Bericht von Bernd-Bruno Meyer,
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Vorträge im Livestream:

Siedlungslandschaft Rundlinge
im Wendland

Siedlungslandschaft Rundlinge im Wendland Thomas Kellmann, der für das NLD die Welterbe-Initiative der Samtgemeinde Lüchow in Verbindung mit dem Rundlingsverein und dem Institute for Heritage Management / Cottbus unterstützt, nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer in seinem Vortrag mit auf eine Tour durch das nur 27 qkm große Nominierungsgebiet mit seinen 19 Rundlingsdörfern und der angrenzenden Pufferzone im Landkreis Lüchow-Dannenberg im äußersten Nordosten des Landes. Zunächst geht es dabei um den besonderen Stellenwert der Siedlungslandschaft innerhalb der historischen Kulturlandschaft. Die Berührungspunkte und Schnittmengen zwischen Naturschutz und Denkmalschutz werden ebenso thematisiert wie die relevanten archäologischen Baudenkmale und Fundstellen. Coronabedingt wird der Vortrag ausschließlich virtuell abgehalten, als Livestream auf dem YouTube-Kanal des NLD:

Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=EZbyDz3fPe0

Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=ZDg-3WMgTjE

Zum Tod von Egon Oelke
Bericht von Bernd-Bruno Meyer,
Nowy Casnik (Sorbische Zeitung)
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Buchbesprechungen:
Die Wenden zwischen Elbe und Sude
Zwischen Heidjern und Slaven
Weitere Presseberichte
Das Wendland und die Labe (Elbe)

Der Name sagt es schon. Die WENDEN waren hier und sind es in den Wurzeln noch heute: Die Drevanen („Waldbewohner“), Linonen und andere Stämme der „Po-Laben“ (= „nahe der Elbe“). Eine Gegend, Grenzland schon immer, zwischen Germanen, Franken, Sachsen und den Slawen, zwischen Deutschen und Wenden, Ost und West, Ursprünglichkeit und Moderne. Und sie ist voller Geschichte, Legenden, Rätsel und Erzählungen.

Da sind zunächst die RUNDLINGSDÖRFER, mit ihren urtümlichen Dorfnamen und bäuerlichen Flurbezeichnungen, fast schon legendär. Orte
lebendiger Geschichte und Atmosphäre noch aus der der Slawenzeit, deren Entstehung und Behuf noch heute Rätsel aufgibt. Und von ihnen aus kann man weiteren Spuren nachgehen auf verschiedenen Wegen.

Einer führt zunächst weit zurück in die Geschichte, 800 – 1300 n. Chr., neblige Zeiten, die „alteWendenzeit“. Er führt zu allerlei Fundstellen, Grabungen, kleinen Museen in der Region. Undzum HOEBECK an der Elbe, auf die Spuren des „Castellum hobuoki“ Karls des Großen, des mythischen Handelsortes Schezla, der Schlacht bei Hoebeck und Lenzen. Er führt über die Elbe hinaus in das Gebiet der „Griesen Gegend“, Mecklenburg (wo bis in jüngere Zeiten noch die Wendenkrone das Zepter zierte), altes Abotritenland, z.B. zum Nachbau eines slawischen Burgwalls nach Menkendorf (namensgebend auch für mittelslawische Keramik). Alles Zeichen des 500jährigen Treibens und Ringens am „Limes Saxonia-Slavica“.

Ein weiterer Weg führt in die Zeit danach, zurück ins Wendland und seinen Dörfern, in eine Welt zwischen Wendentum und Christentum, die bis heute wirkt in vielen SAGEN und GESCHICHTEN: von wandernden Quellen, Begegnungen mit Unnererdschen, Kobolden, Zwergen, Untoten,
verwunschenen und magischen Orten, alten Sitten und Bräuchen. Im Zentrum das RUNDLINGSMUSEUM in Lübeln, wo die wendischbäuerliche Alltagskultur aufersteht und jährlich im Sommer die WENDENTAGE stattfinden. Zugleich ein guter erster Anlaufpunkt für Informationen und Wegweisungen.

Buchempfehlung:

Walter Jacobs

Die Wenden zwischen Elbe und Sude

Das sehr interessante und informative Buch von Walter Jacobs ist für 10 Euro plus Porto unter folgenden Adressen zu beziehen:

Walter Jacobs walterjacobs@web.de

Bernd-Bruno Meyer bernd@meyer-lohe.de

Wendischer Freundes-und Arbeitskreis e.V.

Spötzingstr. 19, 29439 Lüchow --- -Wendischer-Freundeskreis@gmx.de

Assoziierter Mitgliedsverein der DOMOWINA